Archive for the ‘Modellierung’ Category

Bessere UML Shapes für Visio

Sunday, January 18th, 2009

Hallo,

wer Microsoft Visio für die Erstellung von UML-Diagrammen nutzt kann sich mal diese Shapes auf softwarestencils.com anschauen. Sie sind angeblich besser als die mit Visio mitgelieferten Shapes.

Viele Grüße,
Andreas

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Interessantes UML Statement

Monday, October 27th, 2008

Hallo,

ein nicht namentlich bekannter Softwareentwickler (vielleicht Kishore Kumar?) hat einige lesenwerte Artikel zum Thema UML auf seinem blog veröffentlicht. Die Artikel sind nicht nur sehr liebevoll geschrieben, mit vielen Bildern und Zitaten, sondern scheinen mir auch sehr profund und nachvollziehbar.

Einige seiner Aussagen lauten:

  • Die UML ist ein wertvolles Mittel um Softwaresysteme zu beschreiben
  • Die MDA ist vom Konzept her Unsinn, weil man die eigentliche Kodierung immer brauchen wird. Ein Modell kann lediglich einen Routenplan ersetzen aber gehen (= kodieren) muss man immer noch selbst.
  • Es ist wichtig, dass Diagramme optisch gut gestaltet sind, da man sie sonst kaum versteht. Um dies zu erreichen ist ein geeignetes UML-tool eine wichtige Voraussetzung.
  • Ein gegebenes Diagramm sollte nur einen einzigen Aspekt beschreiben.
  • UML Diagramme sollten den Regeln der UML Spezifikation genügen, diese zu lernen ist jedoch nicht leicht.
  • Um gut modellieren zu können braucht man also Erfahrung und Ausdauer beim lernen.

In diesem Artikel spricht er einen Effekt an, den ich selbst sehr gut bestätigen kann. Unabhängig von dem dauerhaften Wert der Modelle schafft allein der Akt des Modellierens ein besseres Verständnis des Systems. Man denkt eigentlich automatische tiefer und weiter als wenn man zu früh mit dem Kodieren anfängt.

Viele Grüße,
Andreas

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Die Bedeutung der UML

Wednesday, June 4th, 2008

Hallo,

in diesem Artikel wurde die These postuliert, dass UML nicht mehr relevant sei und aus verschiedenen Gründen von “Programmierern” ignoriert würde.

Dieses posting hat eine lebhafte Diskussion ausgelöst, z.B. auf slashdot, Raval Chaves blog und Google groups. Auch ich habe auf meinem Firmenblog einen kleinen Beitrag dazu geschrieben.

Viele Grüsse,
Andreas

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OMG Certified UML Professional (OCUP) fundamental bestanden

Wednesday, April 2nd, 2008

Hallo,

am 01.04. (kein Scherz!) habe ich meine Zertifizierung als OMG Certified UML Professional (OCUP) fundamental bestanden. Diese Zertifizierung war im Vergleich zu den Microsoft-Zertifizierungen die ich früher bereits gemacht habe deutlich schwieriger:

  • Die Prüfungsinhalte sind im wesentlichen die UML-Spezifikation selbst, d.h. insbesondere nicht wie man UML-Modelle als solche erstellt (Analyse-Techniken, Modellierungs-Guidelines etc.). D.h. selbst wer viel mit UML gearbeitet hat, wird den Stoff kaum kennen. Bei den gängigen Java- oder Microsoft-Zertifizierungen kann man davon ausgehen, dass man als “Praktiker” bereits ein solides Fundament hat
  • Der Stoff ist sehr abstrakt und enthält viele Details. Die UML-Spezifikation umfasst ca. 1000 Seiten und das fundamental exam deckt etwas ein Drittel davon ab.
  • Es gibt keine umfangreichen Sammlungen an Übungsfragen wie für die verbreiteteren Examen, etwa von Transcender oder MeasureUp. Egal wie man zu diesen Diensten steht (Thema “Braindump“), diese Übungsexamen sind eine große Hilfe bei der Vorbereitung. MeasureUp wird übrigens offiziell von Microsoft empfohlen, hier kann mal also von einem seriösen Vorgehen ausgehen.

Zur Vorbereitung:

Im wesentlichen habe ich das Buch “UML 2.0 Zertifizierung. Fundamental, Intermediate und Advanced” mehrfach durchgearbeitet. Das war ziemlich mühsam, da das Buch wirklich nur eine Aufzählung der Themen darstellt.

Partiell habe ich mir generierte Klassendiagramme aus dem offiziellen UML Metamodel angeschaut. Hierzu habe ich ein selbstgeschriebenes Tool erzeugt, das automatisch Diagramme für ein Element des UML Metamodells erzeugt:

Screenshot of EmPowerTec UML Metamodel viewer

Danach habe ich alle Übungsfragen, die ich auftreiben konnte durchgearbeitet, d.h. versucht zu beantworten und dort wo ich falsch lag das Thema noch besser zu verstehen:

  • UML-Quiz auf jeckle.de (einige, wenige Fragen sind veraltet)
  • Übungsaufgaben zum Buch UML2 glasklar
  • Und die Übungsfragen in dem oben erwähnten Buch

Warum habe ich die Zertifizierung angestrebt?

Mein aktueller Auftrag läuft Ende Juni aus und ich fände einen Folgeauftrag mit einem signifikanten Anteil an Analyse/Design-Arbeit durchaus interessant.

Neben meiner Tätigkeit als Berater bin ich auch für ein Software-Unternehmen tätig, das UML-tools entwickelt. Für die Tätigkeit dort ist ein detailiertes Wissen über das UML Metamodel überaus hilfreich.

Und last but not least, wie es Tim Weilkiens so schön formuliert hat:

“Eine völlig andere Motivation zur Zertifizierung ist nicht das Zertifikat selbst, sondern der Weg dorthin. Beispielsweise ist das für die UML-Zertifizierung erforderliche Wissen für den Modellierer wertvoll. Das Erlernen der Materie ist aber ein beschwerlicher Weg. Das Zertifikat ist ein Ziel am Horizont, das zum Lernen motiviert und hilft, das Thema gradlinig zu durchstreifen.”

Viele Grüsse,
Andreas

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Popularität von UML tools

Monday, February 18th, 2008

Guten Tag!

Tim Weilkiens – sicher einer der profiliertesten Experten für UML in Deutschland – hat vor einiger Zeit einen kleinen Artikel über die Popularität von UML tools verfasst. Im wesentlichen deckt sich seine Einschätzung mit meiner: Enterprise Architect von Sparx Systems und MagicDraw von NoMagic sind derzeit die populärsten UML tools, wobei Enterprise Architect meinem Endruck nach deutlich vorne liegt, zumindest in Deutschland. Der Artikel enthält noch eine Übersichtstabelle aktueller Tools mit verschiedenen Entscheidungskriterien.

Viele Grüße,
Andreas