Archive for the ‘Sonstiges’ Category

Anzeige von source code mit syntax highlighting in blog posts (wp-syntax)

Monday, July 28th, 2008

Hallo,

ich wollte schon länger ein plugin für mein blog installieren, mit dem ich source code besser darstellen kann. Ich habe jetzt wp-syntax installiert und bin recht zufrieden damit. Die Benutzung ist einfach und das Ergebnis ist ansprechend (Beispiel). Kleines goodie am Rande: das plugin setzt Sonderzeichen wie etwa < oder > automatisch in HTML entities um.

Ich musste eine Kleinigkeit im source code ändern:

include_once("geshi/geshi.php");

wird zu

include_once("absoluter Pfad zum plugin Verzeichnis/geshi/geshi.php");

Sonst wurde versucht die Datei unter /user/share/php zu laden.

Wer’s nutzt möge nicht vergessen, eine Kleinigkeit für den Autor zu spenden.

Viele Grüße,
Andreas

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GI-Jahrestagung INFORMATIK 2008 in München

Sunday, June 22nd, 2008

Hallo,

vom 08.-13.09.2008 findet in München wieder die GI-Jahrestagung INFORMATIK 2008 statt.

Solche nicht kommerziellen Kongresse bieten gerade Selbständigen die ihre Fortbildung selbst bezahlen müssen eine kostengünstige Möglichkeit über den Tellerrand des täglichen Jobs zu schauen, etwas neues zu lernen oder einfache wieder mal neue Motiviation für die Softwareentwicklung und Informatik zu tanken.

Wie man auf der Anmeldeseite sieht, gibt es ein breites Spektrum von Veranstaltungen und Buchungsoptionen.

Selbständige Softwareentwickler möchte ich besonders auf den IT Freelancer Kongress hinweisen, in dem es nicht um Softwareentwicklung sondern um Marketing- und rechtliche Aspekte einer selbständigen Tätigkeit im IT-Bereich geht.

Wenn ich zu dieser Zeit nicht in Urlaub wäre, würde ich sicher einen Tag teilnehmen, z.B. bei der Veranstaltung Anwendungslandschaften in Banken und Versicherungen.

Viele Grüße,
Andreas

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Bundesverfassungsgericht: Gewerbesteuerfreiheit von Freiberuflern verfassungsgemäß

Thursday, June 12th, 2008

Hallo,

im letzten Newsletter für Freiberufler der Gesellschaft für Informatik (GI) hat Ulrich Bode wieder einige interessante news zusammengetragen, unter anderem zum Thema Gewerbesteuerpflicht für Freiberufler (Zitat):

Bundesverfassungsgericht: Gewerbesteuerfreiheit von Freiberuflern verfassungsgemäß

Das Bundesverfassungsgericht hat die Gewerbesteuerfreiheit von Freiberuflern für verfassungsgemäß erklärt. In der Begründung führt das Gericht aus, dass die Gewerbesteuer ein pauschaler Ausgleich für die gewerbliche Infrastruktur einer Gemeinde sei. Diese sei für Freiberufler typischerweise nicht erforderlich. Folglich kann der Gesetzgeber die Freiberufler von der Gewerbesteuer ausnehmen.

Das Gericht hat das Urteil in einer lesenswerten Pressemitteilung auf
http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg08-058.html
zusammen gefasst.

Das Urteil selbst ist auf
http://www.bverfg.de/entscheidungen/ls20080115_1bvl000204.html
zu finden.

Das ist doch mal eine gute Nachricht.

Ebenfalls hingewiesen wurde auf eine kostenlose Software für Freiberufler: www.freelaxer.com
Sieht sehr professionell aus. Wer lediglich eine gute Zeiterfassung braucht – z.B. weil er in der Regel längerfristig für den gleichen Kunden arbeitet und nur einmal im Monat eine Rechnung stellt – kann sich ja mal Timicx anschauen.

Viele Grüße,
Andreas

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Freiberufler oder Angestellter – Betrachtung der Kosten

Sunday, May 11th, 2008

Hallo,

in diesem posting möchte ich gerne eine Gegenüberstellung der Kosten eines angestellten und eines freiberuflichen Softwareentwicklers machen.

Machen wir folgende Annahmen:

  • Arbeitsstunden pro Jahr bei 40-Stunden-Woche und 6 Wochen Urlaub: 1638
  • Honorar der Freiberuflers: 80 EUR/Stunde von denen der Vermittler 15 EUR behält.
  • Jährliches Bruttogehalt des Angestellten: 80.000 EUR

Damit kostet der Freiberufler den Auftraggeber 131.040 EUR.

Beim Angestellten ist die Rechnung komplizierter. Rechnen wir die Lohnnebenkosten (Arbeitgeberanteil zu Renten-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung, ggf. betriebliche Altersversorgung) der Einfachheit halber mit 20%. Dann liegen die Kosten des Angestellten bei 96.000 EUR.

Rechnen wir weiter mit einer vergleichsweise bescheidenen Fortbildung von 5 Tagen in denen der Angestellte einen Kurs besucht. Es entstehen Gebühren in Höhe von 2000 EUR , der Angestellte kostet jetzt also 98,000 EUR.

Für die Fortbildung ziehen wir 40 Stunden ab ebenso nehmen wir (konservativ) an dass der Angestellte im Jahr eine Woche krank ist. D.h. wir ziehen die 80 Stunden von den Kosten des Freiberuflers ab der damit nur noch 1558 Stunden arbeitet und daher “nur noch” 124.640 EUR kostet.

Die Rechnung sieht also so aus:

Kosten Freiberufler: 101.270 EUR
Kosten Vermittler: 23.370 EUR
Kosten Angesteller: 96.000 EUR

Und wir kommen zu dem auf den ersten Blick verblüffenden Schluss, dass der Freiberufler in etwa das Gleiche erhält wie der Auftraggeber für einen angestellten Mitarbeiter mit vergleichbarer Qualifikation zahlen müsste. Dafür kann der Freiberufler völlig flexibel eingesetzt werden, d.h. insbesondere ohne Abfindungen oder das Risiko einen Prozesses beim Arbeitsgericht wieder “abgestoßen” werden. Außerdem goutiert die Börse eine solche Verlagerung von Lohnkosten und Arbeitsstellen hin zu Projektkosten in der Regel mit steigenden Kursen.

Ich würde mir auch wünschen, dass die Auftraggeber etwas mehr hinterfragen ob die erheblichen Zahlungen an die Vermittler für die gesamte Dauer des Einsatzes wirklich gerechtfertigt sind. Es wird zwar wenn immer möglich versucht die Honorare zu reduzieren, aber ich habe noch von keinem Auftraggeber mitbekommen, dass er versucht auf die Marge Einfluss zu nehmen – obwohl dies durchaus in seinem Interesse wäre.

Nicht betrachtet in diesem posting sind Gesichtspunkte wie z.B:

  • Das Know How des Freiberuflers passt sehr genau, er erledigt die gleiche Arbeit schneller als ein Angestellter der sich erst einarbeiten muss
  • Überstunden des Angestellten sind mit dem Gehalt abgegolten und fallen regelmäßig an (der Abgestellte wird nominell billiger)
  • Viele Freiberufler fakturieren so viel wie möglich, d.h. Fortbildung, Krankheit und Verwaltungsarbeit wird in die “Freizeit verlagert” (der Freiberufler wird teurer)

usw.

Viele Grüsse,
Andreas

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Microsoft 70-536 .NET Framework – Application Development Foundation bestanden

Thursday, May 8th, 2008

Hallo,

am 06.05.08 habe ich den Test 70-536 bestanden, den ersten Schritt auf dem Weg zu angestrebten Zertifizierung als Microsoft Certified Professional Developer.

Wie erwartet war der Test recht schwer, da viele Fragen eine detaillierte Kenntnis verschiedener APIs (d.h. z.B. Methodennamen und Position von Parametern) voraussetzten – Informationen die normalerweise die IDE bereitstellt.

Trotzdem hilft dieser Test einen gewissen Überblick über Bereiche des .NET Frameworks zu gewinnen, mit denen man sich normalerweise nicht beschäftigen würde, z.B. verschiedene kryptographische Anwendungen.

Viele Grüsse,
Andreas

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Das neue “Gesetz zur Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums” und einige merkwürdige Kommentare dazu

Sunday, April 20th, 2008

Hallo,

die Süddeutsche Zeitung berichtete am 11.4.2008 über das neue “Gesetz zur Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums”. Die etwas umfangreichere print-Ausgabe des Artikels enthielt einige statements die ich gerne kommentieren möchte.

Der rechtspolitischer Sprecher der Grünen Jerzy Montag “beklagte sich” (Formulierung laut SZ):

…[Das deutsche Gesetze geht] weit über die europäischen Vorgaben hinaus…

und die verbraucherpolitische Sprechering der Grünen Nicole Maisch meinte:

…Wer beim privaten Herunterladen eines songs kosten sparen wolle, sei vom Gesetzt bereits erfasst…Es handele sich um einen Kotau vor der Musikindustrie…

Ich würde mir wünschen, dass unsere Politiker ein wenige mehr nachdenken, bevor sie ihre einstudierten statements von sich geben, die stets immer nur die eigene Position untermauern. Tatsächlich stellt das neue Gesetze nämlich eine Verbesserung für die Bürger und sogar für Raubkopierer dar:

  • Vor Einführung des neuen Gesetzes wurden die Staatsanwaltschaften mit Auskunftsbegehren der Musikindustrie überschwemmt (kostenpflichtiger Download von heise.de). Manche Staatsanwälte haben bis zu 50% ihrer Zeit für die Bearbeitung der Anfragen von Vertretern der Musikindustrie aufgewandt. Hinzu kam, dass die Staatsanwaltschaften angewiesen waren, solche Verfahren vorrangig zu bearbeiten (weile viele Provider Ihre Verbindungsdaten bereits nach kurzer Zeit löschen). Dieser Aufwand für die Staatsanwaltschaften fällt nun weg!
  • Die Kosten für die Anfragen (je nach Provider zwischen 20 und 40 EUR) musste bisher die Staatsanwaltschaft – d.h. letzten Endes die Steuerzahler – tragen. Hierfür muss nun die Musikindustrie selbst aufkommen.
  • Die Kosten für die Abmahnungen wurden auf maximal 100 EUR in “unerheblichen und nicht gewerblichen” Fällen gedeckelt. Die Entscheidung wann ein illegaler download bzw. upload unerheblich und nicht gewerblich ist werden wohl zunächst einige Gerichte treffen. Ich würde jedoch davon ausgehen, dass die meisten bisherigen “Opfer” der Medienindustrie darunter fallen. Jerzy Montag ist der Meinung, dass bereits die durch den download gesparten Kosten als gewerbliche Nutzung interpretiert werden können. Bei einer solchen Interpretation könnte man sich die Einschränkung auf “gewerbliche Nutzung” natürlich gleich sparen. Das Gesetz sieht vor dass bei einer Anfrage im Telekommunikationsbereich eine gerichtliche Prüfung entscheidet, ob der Anfrage statt zugeben ist.

In der Konsequenz bedeutet das, dass sich die massenhafte Verfolgung von illegalen downloads für die Musikindustrie nicht mehr lohnen wird und dass wohl versucht wird nur noch die “dicken Fische” zu finden. Ebenso sinkt das Risiko für nicht gewerbliche Raubkopierer, da maximal 100 EUR an Abmahngebühren zu bezahlen sind.

Die Formulierung “Wer beim privaten Herunterladen eines songs kosten sparen wolle, sei vom Gesetzt bereits erfasst”
von Nicole Maisch finde ich im Übrigen ziemlich befremdlich. Letztendlich drückt sie aus, dass der illegale Download von urheberrechtlich geschützten digitalen Medien (der im übrigen schon vor Einführung des neuen Gesetzes verboten war) moralisch legitim ist, wenn das Motiv das “Sparen von Kosten” ist. Eine solche Äußerung sollte sich ein Sprecher einer politischen Partei in der Öffentlichkeit verkneifen.

Wie so oft wird sich erst in den nächsten Jahren zeigen, wie das neue Gesetze gelebt wird und welche Konsequenzen es tatsächlich haben wird. Im übrigen bitte ich aus diesem posting kein parteipolitisches statement herauszulesen.

Was denken Sie zu diesem Thema? Über Kommentare würde ich mich freuen.

Viele Grüsse,
Andreas

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OMG Certified UML Professional (OCUP) fundamental bestanden

Wednesday, April 2nd, 2008

Hallo,

am 01.04. (kein Scherz!) habe ich meine Zertifizierung als OMG Certified UML Professional (OCUP) fundamental bestanden. Diese Zertifizierung war im Vergleich zu den Microsoft-Zertifizierungen die ich früher bereits gemacht habe deutlich schwieriger:

  • Die Prüfungsinhalte sind im wesentlichen die UML-Spezifikation selbst, d.h. insbesondere nicht wie man UML-Modelle als solche erstellt (Analyse-Techniken, Modellierungs-Guidelines etc.). D.h. selbst wer viel mit UML gearbeitet hat, wird den Stoff kaum kennen. Bei den gängigen Java- oder Microsoft-Zertifizierungen kann man davon ausgehen, dass man als “Praktiker” bereits ein solides Fundament hat
  • Der Stoff ist sehr abstrakt und enthält viele Details. Die UML-Spezifikation umfasst ca. 1000 Seiten und das fundamental exam deckt etwas ein Drittel davon ab.
  • Es gibt keine umfangreichen Sammlungen an Übungsfragen wie für die verbreiteteren Examen, etwa von Transcender oder MeasureUp. Egal wie man zu diesen Diensten steht (Thema “Braindump“), diese Übungsexamen sind eine große Hilfe bei der Vorbereitung. MeasureUp wird übrigens offiziell von Microsoft empfohlen, hier kann mal also von einem seriösen Vorgehen ausgehen.

Zur Vorbereitung:

Im wesentlichen habe ich das Buch “UML 2.0 Zertifizierung. Fundamental, Intermediate und Advanced” mehrfach durchgearbeitet. Das war ziemlich mühsam, da das Buch wirklich nur eine Aufzählung der Themen darstellt.

Partiell habe ich mir generierte Klassendiagramme aus dem offiziellen UML Metamodel angeschaut. Hierzu habe ich ein selbstgeschriebenes Tool erzeugt, das automatisch Diagramme für ein Element des UML Metamodells erzeugt:

Screenshot of EmPowerTec UML Metamodel viewer

Danach habe ich alle Übungsfragen, die ich auftreiben konnte durchgearbeitet, d.h. versucht zu beantworten und dort wo ich falsch lag das Thema noch besser zu verstehen:

  • UML-Quiz auf jeckle.de (einige, wenige Fragen sind veraltet)
  • Übungsaufgaben zum Buch UML2 glasklar
  • Und die Übungsfragen in dem oben erwähnten Buch

Warum habe ich die Zertifizierung angestrebt?

Mein aktueller Auftrag läuft Ende Juni aus und ich fände einen Folgeauftrag mit einem signifikanten Anteil an Analyse/Design-Arbeit durchaus interessant.

Neben meiner Tätigkeit als Berater bin ich auch für ein Software-Unternehmen tätig, das UML-tools entwickelt. Für die Tätigkeit dort ist ein detailiertes Wissen über das UML Metamodel überaus hilfreich.

Und last but not least, wie es Tim Weilkiens so schön formuliert hat:

“Eine völlig andere Motivation zur Zertifizierung ist nicht das Zertifikat selbst, sondern der Weg dorthin. Beispielsweise ist das für die UML-Zertifizierung erforderliche Wissen für den Modellierer wertvoll. Das Erlernen der Materie ist aber ein beschwerlicher Weg. Das Zertifikat ist ein Ziel am Horizont, das zum Lernen motiviert und hilft, das Thema gradlinig zu durchstreifen.”

Viele Grüsse,
Andreas

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Ergebnisse der Leserumfrage des dotnet-Magazins: Visio besser als Enterprise Architect?

Tuesday, March 18th, 2008

Hallo,

das dot.net magazin hat eine Leserumfrage nach den besten Entwicklungswerkzeugen in verschiedenen Kategorien veröffentlicht. In der Kategorie “Beste Software-Design- und Modellierungs-Tools” siegte Microsoft Visual Studio Team System mit 18,5% vor Microsoft Visio 2003 mit 15,3% und Enterprise Architect mit 7,7%. Wenn man die reichhaltigen Fähigkeiten von Enterprise Architect mit Visios einfachen UML-Schablonen vergleicht kann man das Ergebnis im besten Fall so interpretieren, dass in der Umfrage nicht das beste Tool gewinnt sondern das unter den Leser des dot.net-Magazins verbreitetste (und das muss nicht das gleiche sein, wie das Ergebnis der Umfrage zeigt). Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand der Enterprise Architect kennt, Visio für ein besseres Modellierungstool hält.

Aber schließlich kommt man mir einer derart für Microsoft schmeichelhaften Darstellung auch in die “Aktuellen News” der Visual Studio Startseite.

Viele Grüße,
Andreas

Gehaltsentwicklung in der IT-Branche

Monday, March 10th, 2008

Guten Tag,

in der Computerzeitung 11/2008 wurde die Gehaltsstudie 2007 der IG Metall vorgestellt.

Die dort berichteten enormen Veränderungen in der Gehaltsentwicklung zwischen 2006 und 2007 wecken bei mir starke Zweifel an der Korrektheit der Studie. Beispielsweise hätten Berufseinsteiger 2006 50.234 EUR bekommen während es in der neuen Studie nur 36.400 EUR seien. “Senior-Entwickler” bekämen statt 61.113 EUR nur noch 42.467 EUR. Solche Sprünge sind kaum erklärbar, insbesondere nicht bei Mitarbeitern die schon länger im Beruf sind.

Da lobe ich mir doch die methodisch nachvollziehbare, differenzierte und detailliert dargestellt Gehaltsumfrage in der c’t 6/2008. Hier wird etwa eine Steigerung des Einkommens deutscher Arbeitnehmer in der IT-Branche um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr angegeben – ein weitaus plausiblerer Wert als bei der Studie der IG Metall. Die Ergebnisse enthalten auch eine Aufschlüsselung nach Alter, was angesichts der breiten Streuung unverzichtbar ist (ich gehe davon aus, dass die komplette IG Metall Studie diese Angaben enthält).

Warum die Computerzeitung über die im März 2007 veröffentlichte Studie erst jetzt – rund ein Jahr später- berichtet entzieht sich allerdings meiner Vorstellungskraft.

Unterstreichen kann ich hingegen die Aussage im Schlussteil des Artikels: gerade in der Telekommunikationsbranche wird gnadenlos entlassen um den nächsten Quartalsbericht zu verbessern ohne dass man darüber nachdenkt wie die oft hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeiter produktiv eingesetzt werden können.

Viele Grüße,
Andreas